Kindergarten plus

Ziele des Programms

 

Ziel von Kindergarten plus ist die Stärkung der Persönlichkeit vier- bis fünfjähriger Kinder in Kindertageseinrichtungen. Dieses Ziel wird erreicht durch eine gezielte Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen der an dem Programm teilnehmenden Kinder. Unter Berücksichtigung ihrer individuellen Fähigkeiten werden die für den Lernerfolg im Kindergarten und im späteren Leben unverzichtbaren Basisfähigkeiten gefördert: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit und Eigenkompetenz, Motivations- und Leistungsfähigkeit, Beziehungsfähigkeit.

 

In Zusammenhang mit der Stärkung der kindlichen Persönlichkeit ist es das Ziel von Kindergarten plus, Kinder vor Gefährdungen zu schützen. Seelisch starke, selbstbewusste Kinder sind besser geschützt vor Gewalt und Suchtabhängigkeit. Kindergarten plus ist daher sowohl ein Bildungsprogramm als auch ein primärpräventives Programm nach dem Setting-Ansatz.

 

Neben den Kindern bezieht Kindergarten plus die Eltern und Erzieher(innen) sowie die gesamte Kindertageseinrichtung und ihren Träger ein. Daraus ergeben sich insgesamt sechs Teilziele:

 

(1) Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen der Kinder

(2) Unterstützung von Beobachtung und Dokumentation

(3) Information und Sensibilisierung der Eltern

(4) Qualifizierung der Erzieher(innen)

(5) Profilierung der Kindertageseinrichtung

(6) Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für frühe Bildung

 

 Wichtige Kennzeichen von Kindergarten plus sind ein ganzheitliches Bildungsverständnis, Einbringen eines Impulses (plus) von außen, Nicht-Diskriminierung (Inklusion), Geschlechtergerechtigkeit, Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, Nachhaltigkeit über den Projektzeitraum hinaus sowie der Aufbau eines Netzes von Förderern und Unterstützern zur Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für frühkindliche Bildungsprozesse. 

 

Klasse 2000

Mit Klasse2000 und seiner Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Frühzeitig und kontinuierlich von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder mit Klasse2000 das 1x1 des gesunden Lebens – aktiv, anschaulich und mit viel Spaß. Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderer gestalten rund 15 Klasse2000-Stunden pro Schuljahr zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben.

 

Ziele

•Kindern ist es wichtig, gesund zu sein und sie sind überzeugt, selbst etwas dafür tun zu können.

•Kinder kennen ihren Körper und wissen, was sie tun können, damit er gesund bleibt und sie sich wohl fühlen

•Kinder besitzen wichtige Lebenskompetenzen: z.B. mit Gefühlen und Stress umgehen, mit anderen kooperieren, Konflikte lösen und kritisch denken.

 

Themen

•Gesund essen & trinken

•Bewegen & entspannen

•Sich selbst mögen & Freunde haben

•Probleme & Konflikte lösen

•Kritisch denken & Nein sagen

 

Über eine Million Kinder erreicht

 

Seit Beginn des Programms im Jahr 1991 schlossen über eine Million Kinder Bekanntschaft mit KLARO. Zur Zeit macht bundesweit jedes achte Grundschulkind bei Klasse2000 mit: Im Schuljahr 2012/13 nahmen über 420.000 Kinder aus 18.376 Grundschulklassen teil, das entspricht 13,6 % aller Grundschulklassen.

 

Lions-Quest

Die Ziele

 

Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm für 10 bis 14-jährige Mädchen und Jungen. Es wird vorrangig im Unterricht der Sekundarstufe I vermittelt. Damit Lehrkräfte das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet. Organisiert und betreut wird das Programm vom Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. (HDL).

 

In den 1970er Jahren wurde das Programm von der unabhängigen amerikanischen Stiftung „Quest International“ (Quest, engl. = Suche, Streben) unter dem Namen „Skills for Adolescence“ entwickelt und wird seit 1984 in Kooperation mit Lions Clubs International in heute mehr als 50 Ländern weltweit eingesetzt. In Deutschland wurde das Programm unter dem Namen Lions-Quest „Erwachsen werden“ erstmals 1994 in einer provisorischen Fassung angeboten. Mit Unterstützung durch die Universität Bielefeld (Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und Mitarbeiter) fand bis 1997 eine erste angemessene Anpassung des vollständigen Programms an deutsche gesellschaftliche und schulische Verhältnisse in einer 1. Ausgabe des Lehrerhandbuchs „Erwachsen werden“ statt. Seit 2007 liegt die dritte, vollständig überarbeitete Ausgabe der Materialsammlung mit Planungshilfen und Kopiervorlagen für den Unterricht vor, in der die Erfahrungen der deutschen Schulen aus der mehrjährigen Arbeit mit dem Programm eingearbeitet wurden.

 

Im Mittelpunkt des Unterrichts mit „Erwachsen werden“ steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten. Damit ordnet sich das Konzept von Lions-Quest „Erwachsen werden“ in den Ansatz der Life-Skills-Erziehung (Lebenskompetenz-Erziehung) ein, dem von der aktuellen Forschung die größten Erfolgsaussichten bei der Prävention (selbst-) zerstörerischer Verhaltensweisen (Sucht- und Drogenabhängigkeit, Gewaltbereitschaft, Suizidgefährdung) zugesprochen werden. Die Eltern werden in vielfältiger Weise in die Arbeit ihrer Kinder mit dem Programm aktiv einbezogen.

 

LIONS CLUB JOHANNES KEPLER

Weil der Stadt - Sindelfingen

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LIONS Förderverein Johannes Kepler e.V.

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